AKTUELLES

DE EN

AKTUELLES



Electrical Walks Manchester

10. und 11. März 2017

im Rahmen des
Cut & Splice Festival 2017

kuratiert von Distractfold
präsentiert von Sound and Music gemeinsam mit BBC Radio 3

Manchester Ancoats and Northern Quarter
Manchester
Großbritannien


http://cutandsplicefestivalmcr.co.uk/free-events/



Konzert: Carola Bauckholt / Christina Kubisch – Transformations

Donnerstag, 9. Februar 2017, 20:15 Uhr

Nieuw Ensemble
Leitung: Ed Spanjaard

Amsterdam Muziekgebouw

                                                                                                                              
Für Carola Bauckholt ist ein rostiges Schild oder ein ins Stocken geratener Benzinmotor genauso musikalisch wie ein Instrument. Christina Kubisch geht noch einen Schritt weiter: mit speziellen Sensoren macht sie die uns umgebenden elektromagnetischen Felder hörbar.
Muziekgebouw aan ’t IJ bat die beiden zu reagieren auf die Arbeit der Anderen. Das führte zu drei neuen Kompositionen, die vom Nieuw Ensemble uraufgeführt werden am 9. Februar 2017 im Muziekgebouw aan ’t IJ, Amsterdam.

Öffentliche Probe am 7. Februar

12:30 bis 12:50 Uhr / Einführung in die öffentliche Probe von Thea Derks mit den Komponistinnen Carola Bauckholt und Christina Kubisch
12:50 bis 13:30 Uhr / Öffentliche Probe mit dem Nieuw Ensemble

Konzert am 9. Februar

19:15 Uhr / Einführung
Einführung durch den künstlerischen Leiter des Nieuw Ensemble, Joel Bons

20:15 Uhr / Konzert
Carola Bauckholt: Treibstoff
Christina Kubisch: Seven Magnetic Places (Uraufführung)
Carola Bauckholt: Laufwerk
Christina Kubisch: Wien Landstraße (Uraufführung)
Carola Bauckholt: Point of Presence (Uraufführung)

Die drei Weltpremieren wurden komponiert für das Nieuw Ensemble im Auftrag des Muziekgebouw, realisiert mit der Unterstützung von Ammodo.

Muziekgebouw aan 't IJ
Piet Heinkade 1
1019 BR Amsterdam
Niederlande

http://www.muziekgebouw.nl/agenda/Concerten/5173/Nieuw_Ensemble/Transformations_Carola_Bauckholt_Christina_Kubisch/



Artist Talk, Performance + Electrical Walks Vancouver

7. bis 9. September 2016

im Rahmen von
Destroy Vancouver XVIII

Artist Talk | Christina Kubisch 
Mittwoch, 7. September 2016, 19 Uhr

Concert | Adriana Lopez, Christina Kubisch, Friends+War, Katharina Ernst, hazy, minimal violence
Donnerstag, 8. September 2016, 21 Uhr – 2 Uhr

Electrical Walks Vancouver | Christina Kubisch
Freitag, 9. September 2016 (14 Uhr, 16 Uhr, 19 Uhr)

VIVO Media Arts Centre
2625 Kaslo Street
Vancouver, BC
Kanada

http://www.vivomediaarts.com/dv-xviii-christina-kubisch-artist-talk-electrical-walks/



Electrical Walks Ystad

3. September bis 13. November 2016
Eröffnung: Samstag, 3. September, 12 Uhr

im Rahmen von
Trekking in Time

Teilnehmende Künstler:
Marina Abramovic / Ulay
Kerstin Ergenzinger
Hamish Fulton
Bridget Jonsson
Christina Kubisch
Juha Pekka Matias Laakkonen
Richard Long
Tisha Mukarji
Hrafnkell Sigurðsson
Fredrik Strid

Ystads konstmuseum
St Knuts torg 
271 80 Ystad
Schweden

Vernissagekort Trekking in Time.pdf
http://www.ystad.se/konstmuseet



Brunnenlieder

25. August bis 28. September 2016
Klanginstallation für einen Innenhof

Vernissage: Mittwoch, 24. August 2016, 17.00 Uhr

Museum Lindwurm
Unterstadt 18
8260 Stein am Rhein
Schweiz

und:

Electrical Walks Stein am Rhein
Ein elektromagnetischer Stadtspazierung mit Christina Kubisch

im Rahmen der
Museumsnacht Hegau – Schaffhausen

Samstag, 17.September 2016
19 Uhr und 20 Uhr
Treffpunkt: Künstlerresidenz Chretzeturm

Flyer Brunnenlieder Christina Kubisch.pdf
http://www.museum-lindwurm.ch/d_aktuell.html



Karl-Sczuka-Preis 2016 für Christina Kubisch, Peter Kutin und Florian Kindlinger

21. Juli 2016

Der Karl-Sczuka-Preis für Hörspiel als Radiokunst 2016 geht an die Klangkünstlerin Christina Kubisch, den österreichischen Komponisten und Produzenten Peter Kutin und den österreichischen Musiker und Tontechniker Florian Kindlinger für ihr Hörwerk Desert Bloom. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 12.500,- Euro verbunden. Die Auftragskomposition für den WDR wurde am 13.11.2015 im „Studio Akustische Kunst“ urgesendet.

Die Jurybegründung:
Mit „Desert Bloom“ unternehmen Peter Kutin und Florian Kindlinger gemeinsam mit der Klangkünstlerin Christina Kubisch eine Expedition auf die akustische Rückseite der Wüstenstadt Las Vegas. Jenseits seiner glitzernden Oberfläche besteht das Zentrum des Entertainments aus einem extrem dichten Netz elektromagnetischer Wellen, die, als unablässiges Flimmern und Pochen hörbar gemacht, das Ausgangsmaterial eines faszinierenden Audioporträts einer Megacity zwischen Erzählung und Soundscape, Dokumentation und experimenteller Erkundung neuer Hörwelten bildet.

Der international renommierte Karl-Sczuka-Preis wird jährlich an die „beste Produktion eines Hörwerks, das in akustischen Spielformen musikalische Materialien und Strukturen benutzt“, verliehen. In diesem Jahr wurden 70 Wettbewerbsbeiträge von 100 Bewerberinnen und Bewerbern aus 19 Ländern eingereicht. Über die Zuerkennung der Preise hat am Donnerstag, 21. Juli, in Baden-Baden eine unabhängige Jury unter Vorsitz der ehemaligen Kulturstaatsministerin Christina Weiss entschieden, der weiterhin Margarete Zander, Helmut Oehring, Marcel Beyer und Michael Grote angehörten. Die Preisverleihung findet am 15. Oktober als öffentliche Veranstaltung im Rahmen der Donaueschinger Musiktage 2016 statt.

Der Karl-Sczuka-Preis ist nach dem Hauskomponisten der SWF-Gründerjahre benannt und wurde erstmals 1955 vergeben.

presseinformation_swr.docx
http://bit.ly/karl_sczuka_preis



Voices of Memory

30. Juni bis 30. September 2016

A Riverside Sound Art Installation

by Christina Kubisch

Irish National War Memorial Gardens
Dublin, Irland

Voices of Memory. A Riverside Sound Art Installation at the Irish National War Memorial Gardens ist eine Klanginstallation zur Erinnerung an die mehr als 49.000 Iren, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind. Diese Namen wurden 1923 in Ireland‘s Memorial Records 1914-1918 publiziert. Die Auflistung in acht Bänden wurde vom irischen Künstler Harry Clarke wunderschön gestaltet und illustriert und ist in den Irish National War Memorial Gardens untergebracht.

Fast die gesamte Namensliste wurde von Freiwilligen verschiedenen Alters und mit verschiedenen Akzenten aus ganz Irland gelesen. Die Klanginstallation basiert auf dem Klangfluss dieser männlichen und weiblichen Stimmen, die am Ufer der Liffey erklingen. Die Namen sind in alphabetischer Reihenfolge zu hören. Es gibt viele Personen mit identischem Namen, die aber alle einzeln gelesen werden. Die Künstlerin hat die Aufnahmen nicht wesentlich verändert, sie variiert nur die Dichte, den Rhythmus und den Namensfluss in dieser Vierkanal-Installation. Kurze stille Momente werden durch Unterwasseraufnahmen von der Liffey unterbrochen, wie zum Beispiel dem Rhythmus der vorbei fahrenden Ruderboote, den Klängen der verborgenen Welt der dort lebenden Insekten und Tiere, und natürlich dem Flusslauf selber.

Die Installation wird vom 30. Juni bis zum 30. September 2016 in den Irish National War Memorial Gardens auf der Südseite der Liffey hörbar sein. Eröffnet wird sie am 29. Juni anlässlich des 100. Jahrestages der Schlacht an der Somme.

Konzept: Christina Kubisch
Tontechnik: Eckehard Güther
Sprachaufnahmen: Fergus Kelly
Technische Leitung: Dipl. Ing. Manfred Fox

Projektleitung:
Ruairí Ó Cuív, Dublin City Council Arts Manager, Kurator
Dr. Thomas Lier, Goethe-Institut Irland

Projektmitarbeit:
Olivia Laumenech, Dublin City Council
Kate McBride, Dublin City Council
Barbara Ebert, Goethe-Institut Irland
Heidrun Rottke, Goethe-Institut Irland
Franziska Hülshoff, Projektkoordination und Projektwebseite
Anna Labudde, Mitarbeit bei Projektentwicklung

Besonderer Dank an Mechtild Manus, ehemalige Leiterin des Goethe-Instituts Irland 


Flyer_VoicesofMemory.pdf
www.goethe.de/voicesofmemory



Electrical Walks Lagos

23. bis 25. Juni 2016

As part of:
lagos_live festival
organized by Goethe-Institut Nigeria
 
Christina Kubisch’s Electrical Walks enable a new experience of the city, one that uncovers Lagos hidden electromagnetic phenomena. Armed with a special headphone that amplifies the perceptibility of electrical currents and a map marked with local electromagnetic landmarks, visitors are offered an auditory adventure that shifts perception of everyday reality by giving substance to invisible wavelengths and charges.
 
Electrical Walks Lagos is Nr. 58 in the series and the first Electrical Walk in Africa.


Flyer for Electrical Walks Lagos.pdf
http://www.goethe.de/ins/ng/en/lag/prs/20779427.html



Hörstück: Desert Bloom

13. November 2015
WDR 3 open: Studio Akustische Kunst

Desert Bloom
Von Florian Kindlinger, Christina Kubisch und Peter Kutin

"Desert Bloom" übersetzt die elektromagnetischen Felder von Las Vegas in Klang und hinterfragt daneben das Konzept der schillernden Wüstenstadt.

Florian Kindlinger und Peter Kutin arbeiteten mit Christina Kubisch zusammen, die sich darauf spezialisiert hat, elektromagnetische Felder und Wellen hörbar zu machen. Las Vegas ist voll davon: Spielautomaten, Neonschilder, Security Gates, drahtlose Netzwerke, Funksignale, Laserstrahlen, Überwachungskameras …  Es ergeben sich abstrakte und oftmals aggressiv anmutende Klänge von sehr direktem, raumlosen Charakter – dabei speist sich diese spezielle Tonebene jedoch stets aus einer real existenten Wirklichkeit, es handelt sich nicht um künstlich geformtes Sounddesign: Das Audio-Konzept folgt wie in allen Arbeiten von Kutin/Kindlinger einem strengen dokumentarischen Dogma.

Florian Kindlinger (1984), lebt und arbeitet als Musiker und Tontechniker in Wien und Salzburg. Führt Klangregie u. a bei den Salzburger Festspielen und macht Sounddesign für Film und Fernsehen.

Christina Kubisch (1948, Bremen), Grande Dame der installativen Klangkunst-Szene. Sie war von 1994 bis 2013 Professorin für Audiovisuelle Kunst an der Hochschule der Bildenden Künste Saarbrücken.

Peter Kutin wurde 1983 in Leoben, Steiermark geboren. Studium Elektroakustischer Musik an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Klangkünstler, Komponist, Musiker und Kurator.

Realisation: die AutorInnen
Produktion: WDR 2015
Redaktion: Markus Heuger

Die Sendung ist unter dem unten angegebenen Link zum Nachhören und als Download im MP3-Format verfügbar.

http://bit.ly/KindlingerKubischKutin_DesertBloom



Vibrations

31. Oktober bis 12. Dezember 2015
Eröffnung: Samstag, 31. Oktober, 18 - 21 Uhr

Klangobjekte und Zeichnungen aus der Serie Dirty Electronics (1975-80)

Rumpsti Pumsti (Musik)
Am Treptower Park 17
Berlin 12437
Öffnungszeiten: Donnerstag & Freitag 15 - 20 Uhr
Samstag 13 - 18 Uhr & nach Vereinbarung

VIbrations ist der Titel einer Reihe von Arbeiten aus den 70er Jahren für klassische Instrumente und Vibratoren. Bereits in der vorausgehenden Performance-Serie Emergency Solos baute Christina Kubisch mit feministischer Ironie Gegenstände wie Präservative, Gummiwürste etc. in ihre Flötenstücke ein. 1975 entstanden erste Skizzen für Stücke mit Vibratoren. Von 1976 bis 1980 entstanden dann unter dem Titel Vibrations sowohl eine Serie musikalischer Arbeiten (ein Streichquartett, Stücke für Violoncello) als auch Klangobjekte, Videoperformances und Installationen.

Viele dieser Arbeiten wurden bisher selten, einige noch gar nicht ausgestellt. Die Ausstellung zeigt Klangobjekte, Zeichnungen, Fotos und eine Edition.

Anlässlich der Ausstellung erscheint eine Schallplattenedition mit zwei Kompositionen aus den 70er Jahren und einer Originalzeichung in einer Auflage von 15 nummerierten und signierten Exemplaren plus 5 artist's proofs.

http://exhibitions.Rumpsti-Pumsti.com



Hidden From View

30. Mai bis 31. Juli 2015
Eröffnung: Freitag, 29. Mai 2015, 19 Uhr

Einzelausstellung

Galerie Mario Mazzoli
Potsdamer Strasse 132
10783 Berlin


Text_Leigh_Markopoulos.pdf
http://www.galeriemazzoli.com



Hörstück: Remote Future Control Access

ab 27. Februar 2015

Produced for Skálar FM, commissioned by The Creative Audio Unit of ABC Radio National, Australia for their radio art program Soundproof.


From this Friday February 27th, 2015, listen on air, online or download Remote Future Control Access - which is the third episode in The Remote Series.

The Remote Series, curated by Anna Friz and Konrad Korabiewski, consist of five programmes created by internationally acclaimed artists working with sound. Each is asked to consider an aspect of the idea of 'remoteness', or the experience of distance. 

Christina Kubisch was investigating electrical fields already in the 1970s, and used a simple telephone amplifier with incorporated small coils to listen to the sounds in her installations. She then developed specially-built headphones that receive electromagnetic signals from the environment and convert them into sound using the same process of electro-magnetic induction. With these headphones, she later developed a series of Electrical Walks, which allow users to listen to the usually hidden sounds generated by electromagnetic fields that surround us in urban settings.
 
On a visit to the Nikola Tesla Museum in Kosice, Slovakia in 2012, Kubisch listened with her custom headphones to the Tesla machines and was fascinated; she heard a thunderstorm of electromagnetic noise, and was inspired to create a piece about electrical remoteness. Today we almost forget that digital communication is not only based on invisible wireless transfer using electromagnetic waves, but includes extensive material infrastructure. Tesla wanted to reach the most remote places of the earth with electrical energy. But nothing is remote anymore.

In Remote Future Control Access, Kubisch recorded and composed with electromagnetic signals which change gradually from the sounds of analogue machines to contemporary fields of urban lighting infrastructure, security systems, power lines, banks, subways, airports, power stations, and finally to the electrical signals of digital communication. From the sound of magnetic fields recorded in an old Austrian train station, to active Tesla devices, the composition ends with the sounds of a luminous advertising hoarding, recorded in 2015 in a new shopping centre in Las Vegas.

http://ab.co/2iT3OBK



Electrical Walks Wien

12. und 13. Dezember 2014

im Rahmen von
REAL DEAL!
Festival für postspekulative Kultur
hosted by God's Entertainment & Tomas Zierhofer-Kin

WUK
Währingerstr. 59.
1090 Wien
Österreich

http://www.gods-entertainment.org/index.php/archiv/2014/real-deal



audiovisuelle Installation: Unter Grund

2. bis 30. November 2014

im Rahmen des Festivals „NOW!“
zum Thema „Parallelwelten“

Ausstellungseröffnung: Sonntag, 2. November, 12 Uhr

Zeche Zollverein
Areal A [Schacht XII], Halle 8 [A8] 
Gelsenkirchener Straße 181 
45309 Essen

http://www.zollverein.de/angebote/christina-kubisch-unter-grund



Dokumentarfilm: Was wir nicht sehen

23. bis 26. Oktober 2014

WAS WIR NICHT SEHEN
Ein Dokumentarfilm von  Anna Katharina Wohlgenannt
Österreich 2014

unter Mitwirkung von Christina Kubisch

Uraufführung bei den 48. Internationalen Hofer Filmtagen

Do, 23.10.14 | 16.00 Uhr | Club
Sa, 25.10.14 | 13.15 Uhr | City
So, 26.10.14 | 17.30 Uhr | Club

http://www.youtube.com/watch?v=NPaUCb4Ulsw



Rapunzel & Co.

6. April bis 31. September 2014
Von Türmen und Menschen in der Kunst

Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Hans-Arp-Allee 1
53424 Remagen

Im Turm des Museums hat Christina Kubisch die Arbeit Abgehängt installiert:
ein 40 Meter langer Zopf, geflochten aus neunzig elektrischen Kupferkabeln, hängt herunter im Turm des Arp Museums und endet in der Tiefe mit den einzelnen Leitungen wie ein Adergeflecht auf dem Boden. Am unteren Ende sind die feinen Haare, wie es in der Antike üblich war, mit Schmuck verziert: die feinen Kupferleitungen enden in Lautsprechern, die die durch das Kabel fließenden Klänge hörbar machen.
Die Klänge sind Aufnahmen von elektromagnetischen Feldern verschiedener Provenienz: von Lichtreklamen, Bildschirmen, Automaten, Sendern und Empfängern, Rechenzentren, Flughäfen, Sicherheitsystemen etc. Dazu mischen sich die Klänge einer Glasharmonika, ein typisches Instrument der Romantik, das heute weitgehend aus der Musik verschwunden ist. Der Besucher hört, wenn er oben in den Turm eintritt, die Klänge wie ein leises, entferntes Summen. Je mehr er in die Tiefe zum Ende des elektrischen Rapunzelzopfes heruntersteigt, umso intensiver und dichter wird das Klanggeschehen. Und vielleicht auch um so beunruhigender.


Rapunzel&CoWebflyer.pdf
http://www.arpmuseum.org/html/programm/fr_ausst.html



Hörstück: Vasenresonanz

29. März 2014, 23:05 Uhr

hr2-kultur | The Artist's Corner | Ursendung
Christina Kubisch: Vasenresonanz

Die Klangkünstlerin Christina Kubisch sammelt seit vielen Jahren Vasen aus den 1950er Jahren, aus einer Zeit der überschwänglichen Formen, Materialbearbeitungen und Dekorationen.
Die Vasen scheinen weniger dazu gemacht, Blumen zu beherbergen, als ein Kunstobjekt für sich selbst sein zu wollen. Vasen - auch das nicht ihr eigentlicher Zweck - sind Gefäße, die als Resonator für Luft und Wasser dienen können. Und genau damit spielt das Hörstück: mit den individuellen Raumklängen der Gefäße, die diese freisetzen, wenn die aufgenommenen akustischen Materialerkundungen ihrer äußeren Beschaffenheit schallfließend ins Innere gegossen werden. Und auch das hören und fixieren Mikrofone wie Aufnahmegeräte.


http://bit.ly/vasenresonanz



Radiosendung: Mein Darmstadt

16. Januar 2014, 21:30 Uhr

hr2-kultur
Christina Kubisch: Mein Darmstadt

Noch ehe Christina Kubisch die Klangkunst für sich entdeckte, besuchte die gebürtige Bremerin, die in Stuttgart, Hamburg, Graz, Zürich und Mailand freie Kunst sowie Flöte und (elektroakustische) Komposition studierte, auch ein paar Mal die Darmstädter Ferienkurse.
Einige ihrer frühen Stücke aus den siebziger Jahren, die bereits die musikalischen Aufführungssituationen als solche thematisieren und sich als querständig zum damals angesagten Musikbetrieb erwiesen, zugleich künftige ästhetische Positionen vorwegnahmen, kamen hier zur Aufführung. Im Millenniumsjahr 2000 unterrichte sie dann bei den Ferienkursen, und zwar ihr Metier: Klangkunst. Für hr2-kultur erinnert sich die seit vielen Jahren in Berlin lebende Christina Kubisch an ihre Darmstadt-Erlebnisse.

Die Sendung ist unter dem unten angegebenen Link als Download im MP3-Format verfügbar.

http://bit.ly/mein_darmstadt



Mosaïque Mosaic

15. November 2013
Neue CD auf Gruenrekorder

http://www.gruenrekorder.de/?page_id=10742



RHEINKLÄNGE (fluid landscapes)

26. Oktober 2013 bis 31. Dezember 2014

Zweiteilige Klanginstallation an den Ufern des Rheins 


Eröffnung: Freitag, 25. Oktober 2013  17 - 19 Uhr 
Landestation Bundeshaus (linksrheinisch), Bonn-Gronau, Höhe "Langer Eugen" (U-Bahnstation Heussallee/Museumsmeile).

Zur Eröffnung sprechen:
Horst Naaß Bürgermeister der Stadt Bonn 
Dr. Monika Wulf-Mathies Kuratoriumsvorsitzende der Beethovenstiftung Bonn 
Carsten Seiffarth Kurator und Projektleiter von bonn hoeren
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und bieten Ihnen einen Shuttle zum Teil II der Klanginstallation rechtsrheinischen Ufer (und zurück) an!

Die Klanginstallation RHEINKLÄNGE der stadtklangkünstlerin bonn 2013 Christina Kubisch bildet den Abschluss ihrer Residenz zum Thema Klangkunst und Landschaft in der Stadt. Ausgangspunkt ihrer zweiteiligen Arbeit für bonn hoeren ist die Diskrepanz zwischen der visuellen und akustischen Wahrnehmung des Rheins: einerseits der idyllische Blick in die Rheinlandschaft, andererseits die lauten Überquerungen und Fahrwege des Flusses.
RHEINKLÄNGE verbindet beide Seiten des Flusses, sowohl über als auch unter Wasser. Am rechtsrheinischen Beueler Ufer wird der Resonanzraum unter der Südbrücke durch komponierte Klänge verstärkt und verwandelt. Hier treffen zwei Klangwelten aufeinander: vorgefundene, durch die Brücke selbst verfremdete Klänge, und zugefügte, fast romantisch anmutende Klangflächen, die auftauchen und wieder verschwinden. Am Rheinufer gegenüber, neben der Schiffslandestation Bundeshaus, übertragen Hydrophone live die Unterwasserklänge des Rheins. Unversehens, wie ein Echo, tauchen hier Klänge, die denen der Installation vom anderen Ufer ähnlich sind, auf und verschwinden wieder. 
Ohr und Auge stoßen auf unbekannte Zusammenhänge, die die Wahrnehmung der Landschaft erweitern und verändern.

Orte:
linksrheinisch: neben der Landestation Bundeshaus
 (Höhe "Langer Eugen") 
rechtsrheinisch: unter der Konrad-Adenauer-Brücke (Beuel-Ramersdorf)

Betriebszeiten
täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang - bis Ende 2014 (!)

Technische Realisation: Markus Oppenländer, Eckehard Güther 
Technische Beratung: Manfred Fox 
Kurator und Projektleitung von bonn hoeren: Carsten Seiffarth

Die Installation ist Teil des Projekts bonn hoeren der Beethovenstiftung für Kunst und Kultur der Bundesstadt Bonn. 
Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Bonn, der Bonner Personen Schiffahrt e.G. und der Autobahnmeisterei Bonn.

http://www.bonnhoeren.de



Zwölf Klänge und ein Innenhof

13. Juli bis 02. August 2013

Klanginstallation
im Kreuzgang/Innenhof der Kirche St. Remigius, Brüdergasse 8, Bonn

täglich 9 bis 18 Uhr

Eröffnung: Freitag, 12. Juli 2013, 17 Uhr

Mit Zwölf Klänge und ein Innenhof (1994/2013) zeigt Christina Kubisch, die Stadtklangkünstlerin Bonn 2013, ihre erste Arbeit während ihrer Residenz in der Stadt.

Die Installation im stillen Innenhof des Kreuzgangs der Bonner Kirche St. Remigius folgt dem Rhythmus der Natur. Sie richtet sich nach den verschiedenen Tageszeiten, Licht und Schatten, und nach der Wetterlage. Seit den 90er Jahren experimentiert Christina Kubisch mit der Umwandlung von Solarenergie in Klang. Dabei wird die Energie an selbst entwickelte elektronische Steuermodule geleitet, die mit Lautsprechern verbunden sind. Je nach Lichtintensität erzeugen diese Module verschiedenartige Klänge, die sich ständig verändern. Manchmal klingen sie wie Vögel, manchmal wie Insekten, manchmal auch wie Handys: Licht wird hörbar. Natur und Technik verbinden sich miteinander.

Technische Assistenz: Ecki Güther, Markus Oppenländer

Die Ausstellung ist Teil des Projekts bonn hoeren der Beethovenstiftung für Kunst und Kultur der Bundesstadt Bonn.
Mit freundlicher Unterstützung der Katholischen Hochschulgemeinde an der Kirche St. Remigius.


pressemitteilung.pdf
http://www.bonnhoeren.de