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Solarenergie

Solarinstallationen



Seit Beginn der 90er Jahre experimentiert Christina Kubisch mit der Umwandlung von Solarenergie in Klang. Die von Solarzellen erzeugte elektrische Energie wird an selbst entworfene elektronische Steuermodule geleitet, die wiederum mit Lautsprechern verbunden sind. Je nach Lichtintensität erzeugen diese Module verschiedenartige Klänge, die sich ständig verändern.
Die Installationen wurden weltweit seit 1990 in Parks, Gärten, in botanischen Gewächshäusern, an verschiedenen Gebäuden oder auch in der freien Natur realisiert. In einigen Arbeiten wird ein Außenraum mit einem Innenraum verbunden.
Die Klänge folgen dem Rhythmus der Natur, richten sich nach den verschiedenen Tages- und Nachtzeiten, Licht und Schatten, der Wetterlage. Manchmal klingen sie wie Vögel, manchmal wie Insekten, manchmal auch wie Klingeltöne von Mobiltelefonen. Licht wird hörbar. Natur und Technik verbinden sich miteinander. Es kommt durchaus vor, dass im Laufe der Zeit die realen Vögel, die sich in der Nähe der Solarinstallation aufhalten, die Klänge imitieren und mit ihren elektronischen Partnern in einen akustischen Dialog treten.